Herzlich willkommen
bei der Ev. St. Georgsgemeinde Steinbach (Ts.)

St. Georgsstiftung - Banderole
 
 

ST-GEORGSSTIFTUNG BROSCHÜRENTITEL

 
     
stiftung-warum    

Die Gestaltungskraft der Kirchengemeinden in Deutschland wird absehbar und dauerhaft schwieriger, ihre personelle und finanzielle Ausstattung wird langfristig rückläufig sein. Um die Angebote und Leistungen zukünftig erhalten und weiterhin Akzente setzen zu können, müssen jetzt neue Wege zur Gewinnung von Finanzierungszquellen beschritten werden.

In der Ev. St. Georgsgemeinde Steinbach (Ts.) engagieren sich viele Steinbacher Bürgerinnen und Bürger.

Uns verbindet der christliche Glaube, den wir sowohl in Gottesdiensten sowie in vielfältigen anderen Aktivitäten und Veranstaltungen leben. Auf dieser Grundlage bieten wir etwas für Menschen jeden Alters.

Der Kirchenvorstand hat deshalb die Gründung einer Stiftung beschlossen, um künftig Leistungen anbieten zu können, die aus den laufenden Einnahmen nicht mehr realisierbar wären.
 


Ziel und Zweck dieser Stiftung ist die langfristige Sicherung der kirchlichen und sozialen Aufgabenerfüllung der Ev. St. Georgsgemeinde für die Menschen in Steinbach.

Die Stiftung soll auch städtische Projekte für die Steinbacher Bürgerinnen und Bürger unterstützen können. Die Ev. St.Georgsgemeinde Steinbach (Ts.) hat die Stiftung mit einem Vermögen in Höhe von 100.000,- € ausgestattet. Dieser Grundstock soll über private Zustiftungen deutlich anwachsen damit die Aufgaben der Ev. St. Georgsgemeinde künftig aus den Kapitalerträgen des Stiftungsvermögen und Spenden unterstützt werden können.

Neben den Gemeinde­mitgliedern sollen bewusst Gewerbetreibende und Personen, die nicht der Ev. St. Georgsgemeinde Steinbach (Ts.) angehören, gewonnen werden. Die Annahme von Erbschaften und Einrichtung spezieller Fonds für bestimmte Verwendungen im Rahmen des Stiftungszweckes sind zugelassen und erwünscht.

     
stiftung-einen-froehlichen-geber-hat-gott-lieb    

Stiften tut gut. Der kurze Satz ist kein Slogan, um in einem schwieriger werdenden Umfeld auch langfristig kirchliche und diakonische Arbeit zu finanzieren, sondern eine Aussage, die auf einem grundlegenden zwischenmensch-lichen Phänomen beruht: Die freiwillige Gabe für den guten Zweck schafft und erhält Beziehungen zwischen Menschen und bedeutet letztlich nicht weniger als die theologische Verbindung von Geld und Rechtfertigung.

Das wusste schon der Apostel Paulus, dem die Sammlung für die Armen in der Jerusalemer Gemeinde ein Herzensanliegen war. Denn die Stiftung schafft eine Beziehung zwischen dem, der genügend Geld besitzt, und dem, der es braucht. Gott liebt den Menschen, der sein Geld aus Liebe bzw. aus freien Stücken dafür hergibt, um denen zu helfen, die Mangel leiden.

Damit dient das Geld dem Ausgleich zwischen Gebern und Empfängern, zwischen Besitzenden und Besitzlosen, zwischen Arm und Reich.
 
Das miteinander Teilen wird so zur Manifestation des Leibes Christi, der Gemeinschaft der gerechtfertigten Gottlosen und Armen, die reich gemacht worden sind durch die Selbstentäußerung Jesu Christi: "Denn" – so der Apostel – "ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet."

Im paulinischen Denken diente Geld also nicht – wie sonst in der Antike und immer noch bei uns heute – als Mittel der Unterscheidung, der Abgrenzung und auch der Ausbeutung, sondern es wird zur Basis menschlicher Solidarität, auf die alle Menschen gleichermaßen angewiesen sind.

So verstanden handelt es sich beim Stiften nicht um eine einseitige Güterverschiebung von den Reichen hin zu den Armen im Sinne eines Almosen, sondern um unseren Dank für Gottes ungleich größere Gaben, mit denen wir beschenkt sind, und damit um einen rechten Gottes-Dienst.
     
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Zweck der St. Georgsstiftung ist die Förderung der Arbeit der Ev. St. Georgsgemeinde in Steinbach. Damit verfolgt sie ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke, die im Sinne der Abgabenordnung als steuerbegünstigt anerkannt werden.

Die Mittel der Stiftung werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet, was durch das Kuratorium gewährleistet wird.

St. Georgsstiftung-flowchart

Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

 
Wenn Sie die St. Georgsstiftung über eine Spende oder Zustiftung in den Kapitalstock unterstützen möchten, nutzen Sie bitte die folgende Bankverbindung:

St. Georgsstiftung Steinbach (Taunus.),
bei der Raiffeisenbank Oberursel eG,
IBAN: DE05500617410000166553,
BIC GENODES1OBU.

Bitte geben Sie unter dem Verwendungszweck an, ob es sich um eine Spende oder Zustiftung handelt, und notieren Sie dort auch Ihre Adresse. Sie bekommen eine Bescheinigung vom Träger der Stiftung, der Evangelischen St. Georgsgemeinde Steinbach (Ts.), zugeschickt.

Allen Unterstützern der Stiftung an dieser Stelle bereits
ein herzlicher Dank!
     
St. Georgsstiftung - Entscheidungen    


Organ der Stiftung ist das Kuratorium. Es besteht aus mindestens drei und höchstens fünf Mitgliedern. Die Mitglieder werden vom Kirchenvorstand der Evangelischen St. Georgsgemeinde Steinbach (Taunus) für die Dauer von sechs Jahren gewählt.

Ein Pfarrer der Kirchengemeinde sowie der Vorsitzende des Kirchenvorstands (für den Fall, dass der Vorsitzende Pfarrer ist, sein Stellvertreter) sollen dem Kuratorium angehören. Eine Wiederwahl der Kuratoriumsmitglieder ist zulässig.

Dem Kuratorium sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrung im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der Stiftung aufweisen. Sie müssen einer Kirche angehören, die Mitglied der Arbeitsge-meinschaft Christlicher Kirchen ist. Mehrheitlich müssen sie Mitglieder einer evangelischen Kirche sein, die der Evangelischen Kirche in Deutschland angehört. Scheidet ein Mitglied vor dem Ende seiner Amtszeit aus, wählt der Kirchenvorstand für die restliche Dauer der Amtszeit ein neues Mitglied.

Die Mitglieder des Kuratoriums sind ehrenamtlich tätig. Sie wählen aus ihrer Mitte ein vorsitzendes Mitglied für die Dauer der Amtszeit.


 


Derzeit gehören dem Kuratorium folgende Mitglieder an:

• Dr. Heinrich Schlomann - (E-Mail)
(Vorsitz und stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes)

• Pfarrer Herbert Lüdtke- (E-Mail) bzw.
Pfarrer Werner Böck - (E-Mail)
(jeweils der geschäftsführende Pfarrer)

• Christian Breitsprecher - (E-Mail)

• Gerhard Schmidt - (E-Mail)

• Dieter Schweizer - (E-Mail)
(Mitglied des Kirchenvorstandes)

Das Kuratorium beschließt auf Antrag des Kirchenvorstands über die Verwendung der Stiftungsmittel. Es fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des vorsitzenden Mitglieds den Ausschlag.

Beschlüsse, die eine Änderung des Stiftungszwecks, die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Auflösung der Stiftung betreffen, können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder auf Sitzungen gefasst werden und bedürfen der Genehmigung des Kirchenvorstands und der kirchlichen Stiftungsaufsicht.

St.Georgsstiftung-steuerliche-Behandlung    

Wenn Sie sich für einen guten Zweck engagieren, werden Sie auch vom Staat unterstützt. Als Privatperson oder Unternehmen können Sie Spenden an die St. Georgsstiftung oder Zustiftungen in den Kapitalstock im Rahmen Ihrer Steuerklärung geltend machen mit dem Ziel einer steuerlichen Entlastung. Über die Höhe Ihrer Spende oder Zuwendung stellt die Stiftung Ihnen eine Bescheinigung zur Vorlage bei Ihrem Finanzamt aus.

SPENDEN
Spenden sind freiwillige Zuwendungen an die Stiftung, die zeitnah dem Stiftungszweck entsprechend ausgegeben werden sollen. Steuerlich gelten sie als Sonder­ausgaben.
Insgesamt 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte können Sie jährlich als Spenden abziehen, darüber
hinaus gehende Beträge können in den Folgejahren bis zu dieser Grenze berücksichtigt werden.

Als Unternehmen können Sie Spenden an die St. Georgsstiftung ebenfalls in Ihrer Steuererklärung steuermindernd geltend machen. Bis zur Höhe von 20 % des Einkommens oder 4 Promille der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter können als Betriebsausgaben abgezogen werden.

ZUSTIFTUNGEN
Bei einer Zustiftung handelt es sich um eine Zuwendung an die St. Georgsstiftung, die dem Kapitalstock zugeführt wird. Lediglich die Erträge aus dem Kapitalstock werden im Rahmen des allgemeinen Stiftungszwecks eingesetzt, um die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Stiftung sicherzustellen.


 
Sie können in einem Zehnjahreszeitraum, also im Jahr der Zuwendung und den neun darauffolgenden Jahren, einen Gesamtbetrag von max. 1 Mio Euro als Sonderausgaben geltend machen und vom Gesamtbetrag der Einkünfte abziehen. Bei Verheirateten kann jeder Ehegatte diese Möglichkeit nutzen, unabhängig davon, ob sie steuerlich zusammen oder getrennt veranlagt werden. Diese besondere steuerliche Förderung von Zustiftungen kann zusätzlich zur Anerkennung von Spenden als Sonderaus­gaben genutzt werden.

Für Unternehmen bestehen im Falle einer Zustiftung die gleichen steuerlichen Abzugsmöglichkeiten wie bei Spenden.



ZUWENDUNGEN IM ZUSAMMENHANG MIT
ERBSCHAFTEN UND SCHENKUNGEN
Sie als Stifter haben auch die Möglichkeit, einen Teil Ihres Nachlasses dauerhaft für einen guten Zweck einzusetzen. Zuwendungen an die St. Georgsstiftung können von der Erbschaft- und Schenkungsteuer freigestellt werden. Die Erbschaft- oder Schenkungsteuer bezogen auf den Zuwendungsbetrag an die Stiftung entfällt. Dieser Vorteil kann auch vom Erben geltend gemacht werden, so weit die Zuwendung innerhalb von 24 Monaten nach dem Erbfall erfolgt. Wird diese Regelung in Anspruch genommen, ist eine gleichzeitige Anerken­nung als Spende oder Zustiftung bei der Einkommen- oder Körperschaftsteuer sowie Gewerbesteuer allerdings nicht möglich.
Hinweis: Diese Erläuterung ersetzt keine Beratung durch einen Steuerberater für Ihre persönliche Besteuerungssituation.
     
stiftung-projekte


Geförderte Projekte 2016

1. Thema "Kommunikative Sensibilitäten und Soziale Kompetenz" für Jugendliche
Konfirmierte der St. Georgsgemeinde und andere Jugendliche aus Steinbach entwickeln ein Theaterstück, das zur Eröffnung des Lutherjahres am Reformationstag 2016 aufgeführt werden soll. Um die Mitwirkenden zu inspirieren, ihnen einen Einblick in das Medium Theater zu geben sowie das Ausdrücken von Inhalten und Gefühlen zu vermitteln, wird ein Theaterbesuch unterstützt.

2. Kinder- und Jugendarbeit der
St. Georgsgemeinde Steinbach:

Die St. Georgsgemeinde bietet traditionell für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien je eine einwöchige Freizeit an, die christliche Werte vermitteln und soziales Verhalten fördern soll. Außerdem plant der Jugendkreis mit interessierten Jugendlichen den Besuch des Ökumenischen Jugendkirchentags in Offenbach. Die Stiftung unterstützt die Angebote, um auch Kindern und Jugendlichen aus wirtschaftlich schwächeren Familien eine Teilnahme zu ermöglichen.

3. Projektarbeit der vierten Klassen der Geschwister-Scholl-Schule in Steinbach
Im Religionsunterricht der 4. Klassen der Geschwister-Scholl-Schule in Steinbach wird jedes Jahr eine Projektarbeit durchgeführt. In 2016 spielt das Thema "Heimat" die zentrale Rolle. Neben der inhaltlichen Aufbereitung des Themas lernen die Kinder, in Form von Gruppenarbeiten und Diskussionen gemein-same Ergebnisse zu erreichen. Die Stif-
tung unterstützt einen Besuch des Bibelmuseums in Frankfurt im Rahmen der Projektarbeit.

4. Überkonfessionelle musikalische Arbeit der St. Georgsgemeinde
Die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen über die Gemeindegrenzen hinaus ist ein zentrales Anliegen der St. Georgsgemeinde. Ein fester Bestandteil ist inzwischen das Musical, das jährlich einstudiert und aufgeführt wird. Mit der Vorbereitung von der Idee über die Herstellung von Kostümen und Bühnenbild bis zur Aufführung sind erhebliche Kosten verbunden, die aus den Spenden der Musical-Besucher nicht gedeckt werden können.

5. Vortragsreihe im Rahmen der Seniorenarbeit
Die Stiftung hat unter dem Titel "Alt werden, aber wie" eine Vortragsreihe ins Leben gerufen, um mit älteren Menschen und ihren Angehörigen zu Schwierigkeiten und Möglichkeiten bei nachlassender Selbstständigkeit, Mobilität, körperlicher und geistiger Fitness ins Gespräch zu kommen. Diese Reihe wird im März 2016 mit fachkundigen Referenten fortgesetzt. Neben der Information über potenzielle Einschränkungen, Möglichkeiten zu deren Linderung sowie Anlaufstellen zur Unterstützung und persönlichen Entlastung steht der Austausch eigener Erfahrungen im Mittelpunkt.




 

 


6. Unterstützung der Flüchtlingsarbeit
in Steinbach

Die Integration von Flüchtlingen in Steinbach ist eine wichtige Aufgabe der Stadt, der Kirchengemeinden und des Sozialen Netzwerks geworden. Viele ehrenamtliche Helfer unterstützen die Arbeit und haben gute Erfahrungen mit der Eingliederung der Flüchtlinge in das soziale Leben Steinbachs sammeln können. Diese Aufgabe wird auch für 2016 und die Folgejahre einen hohen Stellenwert behalten. Die Stiftung unterstützt das hohe Engagement der ehrenamtlichen Helfer zusammen mit den Kirchengemeinden in Steinbach.

7. Fahrt zur Wartburg nach Eisenach
Im März 2016 findet eine Fahrt nach Eisenach mit Besuch der Wartburg statt. Den Teilnehmern soll zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Jahr 2017 das Leben und Wirken Martin Luthers näher gebracht werden. Um Menschen mit geringerem Einkommen eine Teilnahme zu ermöglichen, beteiligt sich die Stiftung an den mit der Fahrt verbundenen Kosten.


8. Exkursion der Steinbacher Tagesstätte "Perspektiven" nach Köln
Für Menschen mit Einschränkungen ist es schwierig, Ausflüge mit Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten, Museen oder Gedenkstätten zu unternehmen. Transport und Barrierefreiheit am Zielort sowie eine umfassende Begleitung spielen hierfür eine wichtige Rolle. Die Tagesstätte "Perspektiven" plant eine zweitägige Exkursion nach Köln einschl. Museumsbesuch, an der psychisch belastete und kranke Menschen teilnehmen. Die Anreise ist mit der Bahn geplant. Die Stiftung beteiligt sich an den Kosten, um für die Teilnehmer die finanzielle Belastung in Grenzen zu halten.

Neben den genannten Projekten wird ein Teil der Erträge aus dem Stiftungsvermögen in die Kapitalerhaltungsrücklage zur nachhaltigen Sicherung des Stiftungszweckes eingebracht.